Große Verdienste erwarb sich Philipp Melanchthon auch auf dem Gebiet der Universitäts- und Schulreform. Man gab ihm den Ehrentitel »Praeceptor Germaniae«: »Lehrmeister Deutschlands«. Er verfasste zudem zahlreiche theologische Werke.
Der Humanist Philipp Melanchthon starb am 19. April 1560 in Wittenberg.
Die Ausstellung „Glauben im Kraichgau – Eine Landschaft im religiösen Wandel“ ist – zeitlich und thematisch – eingebettet in den Reigen der Veranstaltungen im Gedenkjahr des 450. Todestages von Philipp Melanchthon, der als einer der bedeutendsten Vertreter der Reformation im Kraichgau seine erste religiöse Prägung erhielt und später als Reformator auf die Region zurückwirkte.
Der Kraichgau als „religiöse Landschaft“ wird in der Ausstellung des stadt- und regionalgeschichtlichen Museums Schweizer Hof in seiner vielfältigen Entwicklung dargestellt. Der Bogen spannt sich dabei von den vorchristlichen Glaubensvorstellungen bis zu allerneuesten Entwicklungen, wie dem Entstehen von Moscheen und islamischen Gemeinden in der Region.
„Wir sind zum wechselseitigen Gespräch geboren“ dieser Satz Philipp Melanchthons ist wesentliche Leitlinie für das Deutsche Schutzengelmuseum, das sich ebenfalls im Schweizer Hof befindet. Das Deutsche Schutzengelmuseum zeigt mittlerweile einen breiten religions¬geschichtlichen Überblick zur Bedeutung von Schutzengeln und anderen Schutzwesen in den verschiedenen Religionen der Welt auf: vom Christentum bis zum Islam und von den vorchristlichen Religionen Europas bis zum Glauben der Indianer.
Das Museum im Schweizer Hof, Engelsberg 9 mit Ausstellung und Deutsches Schutzengelmuseum ist samstags, sonntags, feiertags geöffnet von 11 – 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Sonderführungen für Gruppen (ab 10 Personen) sind auch außerhalb der Öffnungszeiten jederzeit möglich. Telefonische Anmeldung über die Tourist-Info Bretten Tel. 07252-583710
Nähere Informationen zu den Veranstaltungen im Melanchthon-Gedenkjahr finden Sie unter www.melanchthon.com